Modems
Modems stellen die serielle Kommunikation über normale Telefonleitungen zur Verfügung. Modemkonzepte beinhalten Standards, allgemeine Modemkonfiguration und spezielle Konfigurationstipps für populäre Modems.
Ein Modem ist eine Einheit, die es Ihnen ermöglicht, einen Computer über normale Telefonleitungen miteinander zu verbinden. Das aktuelle Telefonsystem ist nicht in der Lage, die für eine direkte digitale Verbindung erforderlichen Spannungsänderungen zu tragen. Ein Modem überwindet diese Einschränkung, indem es digitale Informationen in Audio-Töne für die Übertragung über die Telefonleitung moduliert und diese Töne an der Rezeption wieder in digitale Informationen demoduliert. Modems werden in der Regel mit Basic Network Utilities (BNU) oder anderen Implementierungen des UNIX-to-UNIX Copy-Programms (UUCP) verwendet. Mit dem Serial Line Interface Protocol (SLIP) kann ein High-Speed-Modem (14.400 Bit/s oder mehr) verwendet werden, um TCP/IP-Konnektivität (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) zu ermöglichen.
Häufig wird der Begriff Baud anstelle von Bit/s verwendet, um die Modemgeschwindigkeit zu beschreiben. Baud ist eigentlich eine Messung der Modulationsgeschwindigkeit. Bei älteren Modems wurde in jeder Signaländerung nur 1 Bit codiert, so dass die Modembaudrate der Modemgeschwindigkeit entsprach. Modems, die mit höheren Geschwindigkeiten arbeiten, arbeiten jedoch im Allgemeinen noch bei 2.400 (oder sogar 1.200) Baud und codieren zwei oder mehr Bits pro Signaländerung. Die Bitrate eines Modems wird berechnet, indem die Anzahl der Datenbits pro Signal mit dem Baud multipliziert wird (z. B. 2.400 Baud x 6 Bit pro Signaländerung = 14.400 Bit pro Sekunde). Die meisten modernen Modems können mit einer Vielzahl von Geschwindigkeiten kommunizieren (zum Beispiel 28.800, 14.400, 9.600, 7.800, 4.800, und 2.400 bps).