Damit Sie eine Verbindung zu einem Datenbankserver, der auf einem fernen Host ausgef�hrt wird, herstellen k�nnen, muss ein JDBC-Treiber (Java Database Connectivity) auf dem Client installiert sein.
Der Host On-Demand-Client und der Database On-Demand-Client enthalten bereits einen JDBC-Treiber der AS/400 Toolbox f�r Java. Mit diesem Treiber kann ein Client auf DB2/400-Daten auf einem korrekt konfigurierten iSeries- oder AS/400-System zugreifen.
Wenn Sie einen anderen JDBC-Treiber ben�tigen, setzen Sie sich mit dem Administrator in Verbindung, um den Treiber zu erhalten.
Eine Datenbank-URL ist eine eindeutige Adresse (URL, Universal Resource Locator), die einen bestimmten Typ von Datenbankserver (der mit dem lokalen JDBC-Treiber kompatibel ist) und einen bestimmten Host angibt. Die folgende Tabelle gibt das korrekte Format f�r eine Datenbank-URL an, wenn Sie den JDBC-Treiber verwenden, der im Host On-Demand-Client und im Database On-Demand-Client enthalten ist.
| Beschreibung des JDBC-Treibers: | Format der Datenbank-URL: | Beispiele: |
|---|---|---|
| AS/400 Toolbox f�r Java | jdbc:as400://[host] |
|
Wenn Sie eine Verbindung zu einem Datenbankserver herstellen, der auf einem iSeries-Host ausgef�hrt wird, und Sie den i5/OS- oder OS/400-Proxy-Server auf dem Host On-Demand-Server (oder dem Database On-Demand-Server) verwenden m�chten, h�ngen Sie den Servernamen und die Portnummer des Proxy-Servers an die Datenbank-URL an.
Das vollst�ndige Format muss folgenderma�en aussehen:
jdbc:as400://[host];proxy server=HODServerName:proxyServerPortBeispiel:
jdbc:as400://myiSeries;proxy server=myHODServer:3470
Wenn Sie einen Java 2-kompatiblen Browser verwenden, um eine Verbindung zu einem Datenbankserver auf OS/400 V5R2 oder sp�ter auf einem iSeries-Host herzustellen, k�nnen Sie au�erdem eine Datenbank angeben, die f�r die Verbindung verwendet werden soll. Hierbei k�nnen Sie sogar eine Datenbank angeben, die in einem unabh�ngigen Hilfsspeicherpool gespeichert ist. Verwenden Sie hierzu die Eigenschaft "Datenbankname".
Das vollst�ndige Format muss folgenderma�en aussehen:
jdbc:as400://[host];database name=nameBeispiel:
jdbc:as400://myiSeries;database name=IASP1
Die folgende Tabelle enth�lt detaillierte Informationen zu den Verbindungseigenschaften f�r "proxy server", "server" und "database name" .
| Eigenschaft | Beschreibung | Erforderlich | Auswahlm�glichkeiten | Standardeinstellung |
|---|---|---|---|---|
| "proxy server" | Gibt den Hostnamen und den Port der Middle-Tier-Maschine an, auf der der Proxy-Server ausgef�hrt wird. Das
Format ist hostname[:port], wobei der Port optional ist. Werden diese Informationen nicht
angegeben, werden Hostname und Port von der Eigenschaft com.ibm.as400.access.AS400.proxyServer
abgerufen. Der Standardport ist 3470 (bzw. 3471, wenn die Verbindung SSL verwendet). Der Proxy-Server muss auf der Middle-Tier-Maschine ausgef�hrt werden.
Der Name der Middle-Tier-Maschine wird in einer zweischichten Umgebung ignoriert. |
Nein | Hostname und -port des Proxy-Servers | (Wert der Eigenschaft 'proxyServer' bzw. keine, wenn keine definiert wurde) |
| "secure" | Gibt an, ob f�r die Kommunikation mit dem Server eine SSL-Verbindung (SSL, Secure Sockets Layer) verwendet wird. SSL-Verbindungen sind nur bei der Verbindung zu Servern der Version V4R4 oder h�her verf�gbar. | Nein |
"true" (Verschl�sselung der gesamten Client/Server-Kommunikation) "false" (Verschl�sselung nur des Kennworts) |
"false" |
| "database name" | Gibt die Datenbank an, die zum Herstellen der Verbindung verwendet werden soll
(sogar eine Datenbank, die in einem unabh�ngigen Hilfsspeicherpool gespeichert ist). Diese Eigenschaft
trifft nur, wenn Version V5R2 oder h�her f�r i5/OS oder OS/400 festgestellt wurde. Wenn Sie einen
Datenbanknamen angeben, muss dieser im Verzeichnisse der relationalen Datenbanken auf dem Server enthalten
sein. Die folgenden Kriterien legen fest, auf welche Datenbank zugegriffen wird:
|
Nein | Datenbankname |