IBM Content Manager, Version 8.5   Betriebssysteme:  Windows         

Vorbereitungen für das Installieren von Content Manager EE-Komponenten für Windows

Bevor Sie Content Manager EE installieren, müssen Sie einige Schritte ausführen, wie z. B. Server starten, die eine erfolgreiche Installation gewährleisten.

  1. Merken Sie sich diese Voraussetzungen für den eindeutigen Namen der Datenbank bei der Installation:

    Jede Content Manager EE-Datenbank muss innerhalb des Unternehmens einen eindeutigen Namen haben.

    Empfehlung: Wenn Sie einen Datenbanknamen über Remotezugriff katalogisieren (für die Verwendung durch Content Manager EE), muss der Aliasname dem zu katalogisierenden Datenbanknamen entsprechen.
    Beispiel:
    DB2 CATALOG DATABASE ICMNLSDB AS ICMNLSDB AT NODE SOMENODE

    Wenn Sie über zwei Library-Server mit jeweils zwei Ressourcenmanagern verfügen, ordnen Sie jeder Datenbank einen anderen Namen zu.

    Beispiel:
    Library-Server 1 ==> ICMNLSDB
     Ressourcemanager 1 für Library-Server 1 ==> "RMDB1"
     Ressourcemanager 2 für Library-Server 1 ==> "RMDB2"
    Library-Server 2 ==> “ICMLSDB2”
      Ressourcemanager 1 für Library-Server 2 ==> "RMDB3"
      Ressourcemanager 2 für Library-Server 2 ==> "RMDB4"
    Darüber hinaus muss jeder Ressourcenmanager genau einem Library-Server zugeordnet sein.
    Wichtig: Stellen Sie sicher, dass die DB2-Einstellung DB2_COMPATIBILITY_VECTOR nicht festgelegt ist. Andernfalls schlägt die Konfiguration des Library-Servers mit RC=126 aufgrund eines Anmeldefehlers fehl.
  2. Wenn eine SSL-Datenbank eingerichtet ist, muss Ihre Datenbank für SSL und TCP/IP konfiguriert sein. (Content Manager EE Configuration Manager verwendet TCP/IP für die Datenbankverbindung). Wenn Sie IBM® HTTP Server für SSL verwenden, müssen Sie das Produkt zuerst wie in der HTTP-Server-Dokumentation beschrieben konfigurieren (siehe Sichere Kommunikation mit SSL) und dann starten, bevor die Installation von Content Manager EE beginnt.
  3. Wenn Sie WebSphere Application Server als nicht (vom Deployment-Manager) verwalteten Knoten verwenden und als Service installiert haben, müssen Sie WebSphere Application Server vor der Installation manuell starten. Sie können den Server starten, indem Sie in das Verzeichnis entsprechendes_Profil/bin wechseln und den folgenden Befehl eingeben:
    startserver.bat server1
  4. Wenn Sie WebSphere Application Server in einer Network Deployment-Umgebung verwenden und als Service installiert haben, müssen Sie WebSphere Application Server vor der Installation manuell starten. Sie können den Deployment-Manager-Server starten, indem Sie in das Verzeichnis entsprechendes_Profil/bin wechseln und den folgenden Befehl eingeben:
    startManager.bat
  5. Bei ferner Konfiguration: Content Manager EE Configuration Manager verwendet das Toolkit IBM Remote Access Execution (RXA), für das auf den Zielhosts die folgenden Anforderungen bestehen:
    • Windows Server Message Block/Common Internet File System-Protokolle müssen installiert sein.
    • Für einige RXA-Operationen müssen der VMI-Service (VMI - Windows Management Instrumentation), Windows Scripting Host (WSH) und VBScript aktiviert werden. Andernfalls funktionieren einige WindowsProtocol-Methoden möglicherweise nicht.
    • Wenn Sie das SMB-Protokoll über NetBIOS verwenden wollen, dürfen der Port 139 und die reservierten Ports nicht durch Firewalls oder IP-Sicherheitsrichtlinien blockiert werden.
    • NetBIOS über TCP/IP aktivieren muss in den Einstellungen der Systemsteuerung für die Netzverbindungseigenschaften der Maschine ausgewählt sein (Systemsteuerung > Netzwerk- und Wählverbindungen > Verbindungen > Verbindung > Eigenschaften > Internetprotokoll (TCP/IP) > Erweitert > WINS > NetBIOS über TCP/IP aktivieren).
    • Inaktivieren Sie Benutzerkontensteuerung, wenn Ihr Konto kein Domänenbenutzerkonto ist:
      1. Klicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen.
      2. Doppelklicken Sie auf Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen und wählen Sie Deaktivieren aus.
      3. Starten Sie das System erneut.
    • Nur Windows 7: Der Remoteregistrierungsdienst muss aktiv sein, um RXA aktivieren zu können. So prüfen Sie, ob der Remoteregistrierungsdienst aktiviert und gestartet wurde:
      1. Gehen Sie zu Start.
      2. Geben Sie services.msc in das Feld Suche starten ein.
      3. Prüfen Sie im Microsoft Management Console-Teilfenster, ob der Servicestatus 'Gestartet' ist. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Remoteregistrierung und klicken Sie dann auf Starten.
      Sie können Probleme mit dem manuellen Start vermeiden, indem Sie den Starttyp des Remoteregistrierungsdienstes auf Automatisch setzen. So starten Sie den Dienst nach dem Booten des Servers automatisch:
      1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Remoteregistrierung und wählen Sie Eigenschaften aus.
      2. Wählen Sie für Starttyp die Option Automatisch aus.
      3. Klicken Sie auf Anwenden und OK.
      Die Remoteregistrierung wird beim Systemstart automatisch gestartet.


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Letzte Aktualisierung: Dezember 2013
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