WMI konfigurieren
QRadar® Vulnerability Manager verwendet Windows Management Instrumentation (WMI), um Versionen der installierten .exe-und .dll-Dateien auf den gescannten Zielassets zu suchen und zu identifizieren.
Informationen zu dieser Aufgabe
Ohne die Informationen, die von Windows Management Instrumentation (WMI) bereitgestellt werden, werden viele Anwendungen anderer Anbieter übersehen. Falsche positive Werte, die während des Registry-Scans (mithilfe des fernen Registry-Service) erkannt werden, können von QRadar Vulnerability Managernicht identifiziert oder entfernt werden.
WMI wird auf allen modernen Windows-Betriebssystemen wie Windows Vista, Windows 2008, Windows 2012, Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1installiert.
Ferne WMI-Anforderungen müssen aktiviert und für den scannenden Benutzer auf gescannten Assets zugänglich sein. Wenn WMI nicht verfügbar ist, wird der folgende Fehler in den Scanergebnissen gemeldet:
Local Checks Error – Unable to Query WMI serviceMount Remote Filesystem
In QRadar Vulnerability Manager Version 7.2.3 und höher wird in den Scanergebnissen neben dem Asset ein gelbes dreieckiges Warnsymbol angezeigt.
Zum Lesen von WMI-Daten auf einem fernen Server muss eine Verbindung von Ihrem Managementcomputer (auf dem die Überwachungssoftware installiert ist) zu dem Server hergestellt werden, den Sie überwachen. Wenn auf dem Zielserver die Windows-Firewall (auch als Internetverbindungsfirewall bezeichnet) ausgeführt wird, die auf Windows XP-und Windows 2003-Computern installiert ist, müssen Sie die Firewall so konfigurieren, dass ferne WMI-Anforderungen über zulässig sind. Um die Windows-Firewall für ferne WMI-Anforderungen zu konfigurieren, öffnen Sie eine Shelleingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein:
netsh firewall set service RemoteAdmin enable
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Ihr Patch-Scan nicht erfolgreich ist.