Befehl manageprofiles
Verwenden Sie den Befehl manageprofiles, um Profile, die Laufzeitumgebungen definieren, zu erstellen, zu löschen, zu erweitern, zu sichern und wiederherzustellen. Die Verwendung von Profilen an Stelle mehrerer Produktinstallationen spart Plattenspeicherplatz und vereinfacht die Aktualisierung des Produkts, da eine einzige Gruppe von Stammproduktdateien verwaltet wird.
Der Befehl manageprofiles und die entsprechende grafische Benutzerschnittstelle, Profile Management Tool, sind die einzigen Hilfsmittel für das Erstellen von Laufzeitumgebungen.
Die Befehlsdatei befindet sich im Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/bin . Die Befehlsdatei ist ein Script mit dem Namen manageprofiles.
Syntax
-help anfordern. Im folgenden Beispiel wird der Parameter help mit dem Befehl manageprofiles -augment unter Windows-Betriebssystemen verwendet:app_server_root\bin\manageprofiles.bat -augment -help-create auf Betriebssystemen wie AIX® oder Linux®verwendet:app_server_root/bin/manageprofiles.sh -create
-profileName profile_name
-profilePath profile_root
-templatePath template_path Parameter
Die folgenden Optionen sind für den Befehl manageprofiles verfügbar:
- Geben Sie das Kennwort für die mit dem Parameter
-adminUserNameangegebene Benutzer-ID für die Verwaltungssicherheit an. - Geben Sie die Benutzer-ID an, die für die Verwaltungssicherheit verwendet wird.
- Gibt die Einstellung "performance-tuning" an, die am besten mit dem Typ von Umgebung übereinstimmt, in der der Anwendungsserver
ausgeführt werden soll.
Dieser Parameter ist nur für die Standardprofilschablone gültig.
Wenn Sie keine Option mit dem Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, lautet der Standardwert
standard.Wenn Sie sowohl den Parameter -isDeveloperServer als auch den Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, kann -applyPerfTuningSetting abhängig von der Option, die für -applyPerfTuningSetting ausgewählt wurde, -isDeveloperServer überschreiben.
- Verwenden Sie den Erweiterungsparameter, um mit einer Erweiterungsschablone Änderungen an einem vorhandenen Profil
durchzuführen. Der Parameter "augment" bewirkt, dass der Befehl manageprofiles das mit dem Parameter
-profileNameangegebene Profil unter Verwendung der mit dem Parameter-templatePathangegebenen Schablone aktualisiert bzw. erweitert. Welche Erweiterungsvorlagen Sie verwenden können, hängt davon ab, welche IBM® Produkte und Versionen in Ihrer Umgebung installiert sind.Wichtig: Die im Lieferumfang des Produkts WebSphere Application Server Base enthaltenen Schablonen können nur zum Erstellen von Profilen und nicht zum Erweitern vorhandener Profile verwendet werden, da nur Erstellungsschablonen mit dem Produkt ausgeliefert werden.Außerdem dürfen Sie die Dateien im Verzeichnis install_dir/ profileTemplates nicht manuell ändern. Wenn Sie beispielsweise die Ports während der Profilerstellung ändern, verwenden Sie die Argumente "-startingPort" und "-portsFile" mit dem Befehl manageprofiles, anstatt die Datei im Verzeichnis mit den Profilschablonen zu ändern.
Geben Sie mit-templatePathden vollständig qualifizierten Dateipfad an. Beispiel:manageprofiles(.bat)(.sh) -augment -profileName profile_name -templatePath template_pathSie können einen relativen Pfad für den Parameter-templatePathangeben, wenn die Profilschablonen relativ zum Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/profileTemplates sind. Andernfalls geben Sie den vollständig qualifizierten Schablonenpfad an. Beispiel:manageprofiles -augment -profileName profile_name -templatePath template_pathLesen Sie auch die Informationen zum Parameter
-unaugment. - Sichert die Profilregistrierungsdatei in der angegebenen Datei. Sie müssen für Name_der_Sicherungsdatei den vollständig qualifizierten Dateipfad angeben.
- Sichert das Dateisystem eines Profilordners und die Profilmetadaten aus der Profilregistrierungsdatei. Alle Server, die das zu sichernde Profil verwenden, müssen vor dem Aufruf des Befehls
manageprofiles mit der Option
-backupProfilegestoppt werden. Der Parameter-backupProfilemuss mit den Parametern-backupFileund-profileNameverwendet werden. Beispiel:manageprofiles(.bat)(.sh) -backupProfile -profileName profile_name -backupFile backupFile_nameWenn Sie ein Profil mit der Option
-backupProfilesichern, müssen Sie den Server und die aktiven Prozesse für das zu sichernde Profil zuerst stoppen. - Gibt den Zellennamen des Profils an. Verwenden Sie für jedes Profil einen eindeutigen Zellennamen.Probleme vermeiden: Zellennamen müssen eindeutig sein. Wenn mehrere Zellen denselben Namen haben, führt dies möglicherweise zu Problemen bei der fernen Kommunikation zwischen Zellen, z. B. bei Fernaufrufen von Enterprise JavaBeans.
Dieser Parameter ist optional. Falls Sie den Parameter nicht angeben, wird ein Standardzellenname zugeordnet.
Der Standardwert für diesen Parameter setzt sich aus dem Kurznamen des Hosts, dem konstanten Zellennamen und einer abschließenden Nummer zusammen:Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.
- Erstellt das Profil.Geben Sie manageprofiles -create -templatePath vollständig_qualifizierter_Dateipfad_der_Schablone -help an, um spezifische Informationen zum Erstellen eines Profils zu erhalten. Verfügbare Schablonen:
- Aktiviert die Debug-Funktion des Dienstprogramms Ant, das vom Befehl manageprofiles verwendet wird. Die ausführliche Ant-Ausgabe wird mit der Protokollierung des Befehls manageprofiles in Protokolldateien kombiniert, die mit dem Namen manageprofiles im Verzeichnis
app_server_root/logs/directorybeginnen. - Ein optionaler Parameter, der angibt, wie lange (Jahre) das persönliche Standardzertifikat gültig ist. Wenn Sie diesen Parameter nicht zusammen mit dem Parameter
-personalCertDNangeben, ist das persönliche Standardzertifikat ein Jahr gültig. - Ordnet dem Profil die Standard- oder Basisportwerte zu.
Wenn Sie den Parameter
-startingPortoder-portsFileverwenden, dürfen Sie diesen Parameter nicht angeben.Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter
-startingPort, den Parameter-defaultPortsoder den Parameter-portsFilenicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen.Hinweis: Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie die verwaltete Profilschablone verwenden. - Löscht das Profil.
Wenn ein Profil gelöscht wird, wird das Profilverzeichnis nicht gelöscht. Angenommen, Sie erstellen ein Profil im Verzeichnis /usr/WebSphere/AppServer/profiles/managedProfile. Dieses Verzeichnis ist auch nach dem Löschen des Profils weiterhin vorhanden.
Sie können das Verzeichnis löschen oder beibehalten. Das Verzeichnis Profilstammverzeichnis/logs enthält jedoch Informationen zur Deinstallation des Profils. Sie können die Datei _nodeuninst.log beispielsweise behalten, um die Ursache für Probleme während der Deinstallation zu bestimmen.
Wenn Sie ein Profil löschen, für das Erweiterungsschablonen in der Profilregistrierung registriert sind, werden die Aktionen zum Entfernen der Erweiterungen automatisch durchgeführt.
- Löscht alle registrierten Profile.
Wenn ein Profil gelöscht wird, wird das Profilverzeichnis nicht gelöscht. Angenommen, Sie erstellen ein Profil im Verzeichnis /usr/WebSphere/AppServer/profiles/managedProfile. Dieses Verzeichnis ist auch nach dem Löschen des Profils weiterhin vorhanden.
Sie können das Verzeichnis löschen oder beibehalten. Das Verzeichnis Profilstammverzeichnis/logs enthält jedoch Informationen zur Deinstallation des Profils. Sie können die Datei _nodeuninst.log beispielsweise behalten, um die Ursache für Probleme während der Deinstallation zu bestimmen.
Wenn Sie ein Profil löschen, für das Erweiterungsschablonen in der Profilregistrierung registriert sind, werden die Aktionen zum Entfernen der Erweiterungen automatisch durchgeführt.
- Aktiviert die Verwaltungssicherheit. Die gültigen Werte sind
trueundfalse. Der Standardwert istfalse. Aktiviert die Erstellung eines Linux -Service. Die gültigen Werte sind
trueundfalse. Der Standardwert für diesen Parameter istfalse.Wenn der Befehl manageprofiles ausgeführt wird und die Option
-enableServiceauftruegesetzt ist, wird der Linux -Dienst mit dem Profil erstellt, wenn der Befehl vom Rootbenutzer ausgeführt wird. Wenn ein Benutzer ohne Rootberechtigung den Befehl manageprofiles ausführt, wird das Profil erstellt, der Linux -Dienst jedoch nicht. Der Service Linux wird nicht erstellt, weil der Benutzer ohne Rootberechtigung nicht über ausreichende Berechtigungen zum Einrichten des Service verfügt. Am Ende der Profilerstellung wird das ErgebnisINSTCONPARTIALSUCCESSangezeigt und das Profilerstellungsprotokollapp_server_root/logs/manageprofiles_create_profilename.logenthält eine Nachricht, die angibt, dass der aktuelle Benutzer nicht über die Berechtigung zum Einrichten des Linux -Service verfügt.- Gibt den Namen des Standardprofils zurück.
- Ruft die Dateisystemposition für ein Profil mit dem angegebenen Namen ab. Erfordert den Parameter
-profileName. - Ruft den Namen für ein Profil ab, das unter dem mit dem Parameter
-profilePathangegebenen Profilpfad registriert wurde. - Zeigt die Befehlssyntax an.
- Gibt den Namen des Hosts an, auf dem Sie das Profil erstellen. Dieser Name muss mit dem Hostnamen, den Sie bei der Installation des Ausgangsprodukts angegeben haben, übereinstimmen. Der Standardwert für diesen Parameter ist die Langform des Domänennamenssystems. Der Wert für diesen Parameter muss ein gültiger IPv6-Hostname sein und darf weder Leerzeichen noch unzulässige Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.
- Ein optionaler Parameter, der mit dem Parameter "-templatePath" verwendet wird, um die Erweiterung eines bestimmten erweiterten Profils rückgängig zu machen. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung des Parameters "-unaugment".
- Gibt den Pfad der Keystore-Datei an, die Sie zum Importieren eines persönlichen Zertifikats verwenden, wenn Sie das Profil erstellen. Das persönliche Zertifikat ist das persönliche Standardzertifikat für den Server.Best Practice: Wenn Sie ein persönliches Zertifikat als persönliches Standardzertifikat importieren, importieren Sie das Stammzertifikat, das das persönliche Zertifikat signiert hat. Andernfalls fügt der Befehl manageprofiles den öffentlichen Schlüssel des persönlichen Zertifikats der Datei "trust.p12" hinzu und erstellt ein Stammsignierzertifikat.Der Parameter
-importPersonalCertKSund der Parameter-personalCertDNschließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein persönliches Zertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt den Alias des Zertifikats an, das in der mit dem Parameter
-importPersonalCertKSangegebenen Keystore-Datei enthalten ist. Das Zertifikat wird der Standard-Keystore-Datei des Servers hinzugefügt und als persönliches Standardzertifikat des Servers verwendet.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt das Kennwort für die mit dem Parameter
-importPersonalCertKSangegebene Keystore-Datei an.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt den Typ der mit dem Parameter
-importPersonalCertKSangegebenen Keystore-Datei an. Die gültigen Werte sindJCEKS,CMSKS,PKCS12,PKCS11undJKS. Diese Liste kann sich jedoch je nach Provider, der in der Datei "java.security" angegeben ist, ändern.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importPersonal" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt den Pfad der Keystore-Datei an, die Sie zum Importieren eines Stammzertifikats verwenden, wenn Sie das Profil erstellen. Das Stammzertifikat ist das Zertifikat, das Sie als Standardstammzertifikat für den Server verwenden. Der Parameter
-importSigningCertKSund der Parameter-signingCertDNschließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein Stammsignierzertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt den Alias des Zertifikats an, das in der mit dem Parameter
-importSigningCertKSangegebenen Keystore-Datei enthalten ist. Das Zertifikat wird dem Standardstamm-Keystore des Servers hinzugefügt und als Standardstammzertifikat für den Server verwendet.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt das Kennwort für die mit dem Parameter
-importSigningCertKSangegebene Keystore-Datei an.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt den Typ der mit dem Parameter
-importSigningCertKSangegebenen Keystore-Datei an. Die gültigen Werte sindJCEKS,CMSKS,PKCS12,PKCS11undJKS. Diese Liste kann sich jedoch je nach Provider, der in der Datei "java.security" angegeben ist, ändern.Wenn Sie einen von den Parametern angeben, die mit "-importSigning" beginnen, müssen Sie alle angeben.
- Gibt an, dass das mit dem zugehörigen Parameter
-profileNameangegebene Profil als Standardprofil registriert werden soll. Wenn Sie Befehle absetzen, die auf das Standardprofil verweisen, muss das Attribut-profileNamedes Befehls nicht angegeben werden. - Gibt an, ob der Server nur für Entwicklungszwecke bestimmt ist. Dieser Parameter ist hilfreich, wenn Sie Profile erstellen, um Anwendungen in einem
Server außerhalb der Produktionsumgebung zu testen, bevor sie in Anwendungsservern in der Produktionsumgebung
implementiert werden.
Der Parameter ist nur für die Standardprofilschablone gültig.
Wenn Sie sowohl den Parameter -isDeveloperServer als auch den Parameter -applyPerfTuningSetting angeben, kann -applyPerfTuningSetting abhängig von der Option, die für -applyPerfTuningSetting ausgewählt wurde, -isDeveloperServer überschreiben.
- Gibt das Kennwort an, das für alle Keystore-Dateien verwendet werden soll, die während der Profilerstellung erstellt werden. Keystore-Dateien werden für das persönliche Standardzertifikat und für das Stammsignierzertifikat erstellt.
- Listet die registrierten Erweiterungen in einem Profil in der Profilregistry auf. Sie müssen den Parameter "-profileName" mit dem Parameter "-listAugments" angeben.
- Listet die in der Profilregistry enthaltenen Profile auf.
- Gibt den Namen für den Knoten an, der mit dem neuen Profil erstellt wird. Verwenden Sie einen eindeutigen Wert auf der Maschine. Jedes Profil, dass die Binärdateien des Produkts mit anderen Profilen gemeinsam nutzt, muss einen eindeutigen Knotennamen
haben.Der Standardwert für diesen Parameter setzt sich aus dem Kurznamen des Hosts, dem Profiltyp und einer abschließenden Nummer zusammen.
Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.
- Ein optionaler Parameter, der Profilfeatures ausschließt.Jede Profilschablone enthält vordefinierte optionale Features. Die folgenden optionalen Features können mit dem Parameter
-omitActionfür die folgenden Profilschablonen angegeben werden: - Gibt den definierten Namen des persönliches Zertifikats an, das Sie beim Erstellen des Profils erstellen. Geben Sie den definierten Namen in Anführungszeichen an. Dieses persönliche Standardzertifikat befindet sich in der Keystore-Datei des Servers. Der Parameter
-importPersonalCertKSTypeund der Parameter-personalCertDNschließen sich gegenseitig aus. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zu den Parametern-personalCertValidityPeriodund-keyStorePassword.Vermeiden Sie Probleme:Um sicherzustellen, dass das Feld für den alternativen Namen des Inhabers (SAN, Subject Alternative Name) bei der Profilerstellung gefüllt wird, darf der definierte Name des Zertifikatsinhabers nur aus Buchstaben, Ziffern und Bindestrichen bestehen. Wenn andere Zeichen verwendet werden, schlägt die Erstellung des Profils fehl. Diese Kriterien gelten für Fixpacks der Version 9.0.5.5 bis 9.0.5.7.
Für Fixpack Version 9.0.5.8+ können Sie einen registrierten Namen des Zertifikatsinhabers angeben, der diese Kriterien nicht erfüllt, aber dies führt bei der Profilerstellung zu einem leeren SAN-Feld.
- Ein optionaler Parameter, der den Pfad zu einer Datei angibt, die die Porteinstellungen für das neue
Profil definiert.
Wenn Sie den Parameter
-startingPortoder-defaultPortsverwenden, dürfen Sie diesen Parameter nicht angeben.Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter
-startingPort, den Parameter-defaultPortsoder den Parameter-portsFilenicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen. - Gibt den Namen des Profils an. Verwenden Sie beim Erstellen eines Profils einen eindeutigen Wert. Jedes Profil, dass die Binärdateien des Produkts mit anderen Profilen gemeinsam nutzt, muss einen eindeutigen Namen
haben. Der Standardprofilname setzt sich aus dem Profiltyp und einer abschließenden Nummer zusammen. Beispiel:
Erläuterungen:<profile_type><profile_number>Der Wert für diesen Parameter darf keine Leerzeichen und keine ungültigen Zeichen wie die folgenden enthalten: *, ?, ", <, >, ,, /, \, | usw.
Der ausgewählte Profilname darf nicht im Gebrauch sein.
- Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zum Profil an, der als Profilstammverzeichnis bezeichnet wird.
Wenn der vollständig qualifizierte Pfad Leerzeichen enthält, schließen Sie den Wert in Anführungszeichen ein.
Der Standardwert basiert auf dem Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers , dem Unterverzeichnis "profiles" und dem Namen des Profils.
Der Standardwert können beispielsweise wie folgt lauten:
Das Element WS_WSPROFILE_DEFAULT_PROFILE_HOME ist in der DateiWS_WSPROFILE_DEFAULT_PROFILE_HOME/profileNamewasprofile.propertiesim Verzeichnisapp_server_root/propertiesdefiniert.Hinweis: Die Dateiwasprofile.propertiesenthält die folgenden Eigenschaften:- WS_CMT_PI_MODPERMS
- Diese Eigenschaft gibt an,
ob das Programm zur Installationsnachbereitung
die Berechtigungen von Dateien, die es erstellt, ändern sollte. Die gültigen Werte sind true oder false. Bei Eingabe eines anderen
Werts wird standardmäßig false verwendet. Auch wenn Sie diese Eigenschaft aus der Datei entfernen,
wird die Standardeinstellung false verwendet. Der Wert false bewirkt, dass alle Dateien, die vom Programm zur Installationsnachbereitung
erstellt wurden, Berechtigungen besitzen, die auf der umask-Einstellung des Systems basieren.
Der Wert für diesen Parameter muss ein gültiger Pfad für das Zielsystem sein und darf derzeit nicht im Gebrauch sein.
Sie müssen berechtigt sein, in das Verzeichnis zu schreiben.
- WS_CMT_PI_LOGS
- Diese Eigenschaft gibt an, ob und wann das Programm zur Installationsnachbereitung seine Protokolle für jedes Produkt, das sich im
Verzeichnis PROFILE_HOME/logs/service/productDir
befindet, löschen soll. Die Einstellungen für diese Eigenschaft ermöglichen Ihnen, die folgenden Kriterien für die Protokollbereinigung anzugeben:
- Sie können die Anzahl der Protokolle angeben, die Sie für jedes Produkt im Verzeichnis PROFILE_HOME/logs/service/productDir beibehalten möchten. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 sein. Wenn Sie beispielsweise WS_CMT_PI_LOGS=5 angeben, behält das Programm zur Installationsnachbereitung für jedes Produkt jeweils die fünf aktuellsten Protokolle bei.
- Sie können angeben, wie viel Speicher die Protokolle maximal belegen dürfen. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 in Verbindung mit einer der folgenden Angaben sein:
- KB, wenn Sie den Wert in Kilobyte angeben.
- MB, wenn Sie den Wert in Megabyte angeben.
- GB, wenn Sie den Wert in Gigabyte angeben.
Probleme vermeiden: Da bei den angegebenen Werten die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss, müssen die im angegebenen Wert enthaltenen Buchstaben Großbuchstaben sein. - Sie können angeben, wie lange das Programm zur Installationsnachbereitung die Protokolle beibehalten soll. Der angegebene Wert kann eine ganze Zahl zwischen 1 und 999 in Verbindung mit einer der folgenden Angaben sein:
- D, wenn Sie den Wert in Tagen angeben.
- W, wenn Sie den Wert in Wochen angeben.
- M, wenn Sie den Wert in Monaten angeben.
- Y, wenn Sie den Wert in Jahren angeben.
Probleme vermeiden: Da bei den angegebenen Werten die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss, müssen die im angegebenen Wert enthaltenen Buchstaben Großbuchstaben sein. - Sie können ein bestimmtes Datum angeben, nach dem ein Protokoll gelöscht wird. Der Wert muss mit numerischen Werten mit Bindestrichen als Trennzeichen im Format DD-MM-YYYY angegeben werden. Wenn Sie beispielsweise
WS_CMT_PI_LOGS=12-31-2013 angeben, werden alle Protokolle am 31. Dezember 2013 gelöscht.Probleme vermeiden: Wenn Sie den Wert nicht im angegebenen Format (durch Gedankenstriche getrennte Zahlen) angeben, wird diese Eigenschafteneinstellung ignoriert.
- WS_WSPROFILE_USE_CHANNEL_FILELOCKS
- Diese Eigenschaft gibt an, wie Anforderungen zum Sperren/Entsperren für die Klasse
ProfilesMutexverarbeitet werden. Nicht blockierende Java™ -E/A-APIs (NIO) werden verwendet, um die Synchronisation der Anforderungen zu steuern. Die gültigen Werte sind true oder false. Bei Eingabe eines anderen Werts wird standardmäßig false verwendet. Auch wenn Sie diese Eigenschaft aus der Dateiwasprofile.propertiesentfernen, wird die Standardeinstellung false verwendet.Diese Eigenschaft ist hilfreich, wenn zahlreiche asynchrone manageprofiles-Befehle ausgeführt werden und Fehler intermittierend auftreten.
- Greift über die Befehlszeile mit dem Befehl manageprofiles auf alle API-Funktionen zu.
Die Befehlszeilenschnittstelle kann über eine Antwortdatei gesteuert werden, die die Eingabeargumente für einen bestimmten Befehl in der Eigenschaftendatei im Schlüssel=Wert-Format enthält. Verwenden Sie den Befehl manageprofiles mit dem Parameter "-help", um die Eingabeargumente zu bestimmen, die für die verschiedenen Typen von Profilschablonen und Aktionen erforderlich sind.
Verwenden Sie die folgende Beispielantwortdatei für die Ausführung einer Erstellungsoperation:create profileName=testResponseFileCreate profilePath=profile_root templatePath=app_server_root/profileTemplates/default nodeName=myNodeName cellName=myCellName hostName=myHostName omitAction=myOptionalAction1,myOptionalAction2Beachten Sie die folgenden Richtlinien, wenn Sie eine Antwortdatei erstellen:- Verwenden Sie beim Angeben von Werten keine Anführungszeichen (") am Anfang und Ende eines Wertes, selbst wenn der Wert Leerzeichen enthält.Hinweis: Dies ist eine andere Regel als bei der Angabe von Werten in einer Befehlszeile.
- Wenn Sie einen Einzelwert angeben, der ein Komma enthält,
z. B. die definierten Namen (DN) für
die Parameter "personalCertDN" und "signingCertDN", verwenden Sie vor dem Komma einen doppelten Backslash. Beispiel für die Angabe eines definierten Namens als
Wert für "signingCertDN":
signingCertDN=cn=testserver.ibm.com\\,ou=Root Certificate\\, ou=testCell\\,ou=testNode01\\,o=IBM\\,c=US - Wenn Sie mehrere Werte eingeben, trennen Sie sie durch Kommas und verwenden Sie keine doppelten Backslashes. Beispiel für die Angabe mehrerer Werte für den parameter
"omitAction":
omitAction=deployAdminConsole,defaultAppDeployAndConfig - Geben Sie in einer Antwortdatei keine leere Zeile ein. Dies kann einen Fehler verursachen.
Die Pfadanweisung im Windows-Betriebssystem kann Schrägstriche (/) oder umgekehrte Schrägstriche (\) verwenden. Wenn die Pfadanweisung umgekehrte Schrägstriche verwendet, benötigt die Antwortdatei doppelte umgekehrte Schrägstriche, damit die Antwortdatei den Pfad richtig versteht. Im Folgenden sehen Sie eine Beispielantwortdatei für die Operation create, in der doppelte Backslashs verwendet werden:
create templatePath=C:\\WebSphere\\AppServer\\profileTemplates\\defaultBest Practice: Verwenden Sie Schrägstriche, um die Wahrscheinlichkeit von Fehlern beim Wechseln zwischen Plattformen zu verringern.
- Verwenden Sie beim Angeben von Werten keine Anführungszeichen (") am Anfang und Ende eines Wertes, selbst wenn der Wert Leerzeichen enthält.
- Wichtig: Der Befehl manageProfilesStellt eine Profilsicherung wieder her. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter
-restoreProfilewird nur mit einer Sicherung unterstützt, die auf derselben Fixpackstufe erstellt wurde.-backupFileverwendet werden. Beispiel:manageprofiles(.bat)(.sh) -restoreProfile -backupFile file_nameGehen Sie zum Wiederherstellen eines Profils wie folgt vor:Achtung:manageProfiles -restoreProfilewird am besten verwendet, um ein Profil auf derselben Maschine, demselben Host oder derselben Installation wiederherzustellen. Sie können -restoreProfile jedoch auf einer anderen Maschine verwenden, auf der sich WebSphere Application Server auf demselben Service-Level wie die Quellenmaschine befindet. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass die Verzeichnisstruktur der zweiten Maschine dieselbe Verzeichnisstruktur hat, die auf der Quellenmaschine vorhanden war, als der BefehlmanageProfiles -restoreProfileverwendet wurde. - Gibt den Namen des Servers an. Geben Sie diesen Parameter nur für Standard- und sichere Proxy-Serverschablonen an. Wenn Sie diesen Parameter für Standard- und sichere Proxy-Serverschablonen nicht angeben, wird der Standardservername "server1" für das Standardprofil und der Standardname "proxy1" für das sichere Proxy-Profil verwendet.
- Gibt den Typ des Verwaltungsprofils an. Geben Sie
ADMIN_AGENTfür einen Verwaltungsagentenserver an. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn Sie ein Verwaltungsprofil erstellen. Geben Sie die Benutzer-ID an, die bei der Erstellung des Linux -Service verwendet wird, damit der Linux -Service über diese Benutzer-ID ausgeführt wird. Der Linux -Service wird immer ausgeführt, wenn die Benutzer-ID angemeldet ist.
- Legt eines der vorhandenen Profile als Standardprofil fest. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter
-profileNameverwendet werden. Beispiel:manageprofiles(.bat)(.sh) -setDefaultName -profileName profile_name - Gibt den definierten Namen des Stammsignierzertifikats an, das Sie beim Erstellen des Profils erstellen. Geben Sie den definierten Namen in Anführungszeichen an. Dieses persönliche Standardzertifikat befindet sich in der Keystore-Datei des Servers. Der Parameter
-importSigningCertKSund der Parameter-signingCertDNschließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie nicht explizit ein Stammsignierzertifikat erstellen oder importieren, wird standardmäßig eines erstellt. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zu den Parametern-signingCertValidityPeriodund-keyStorePassword. - Ein optionaler Parameter, der angibt, wie lange (Jahre) das Stammsignierzertifikat gültig ist. Wenn Sie diesen Parameter nicht zusammen mit dem Parameter
-signingCertDNangeben, ist das Stammsignierzertifikat 15 Jahre gültig. - Gibt die Anfangsportnummer für die Generierung und Zuordnung aller Ports für das Profil an.
Portwerte werden ausgehend vom
-startingPort-Wert sequenziell zugeordnet. Dabei werden Ports, die bereits im Gebrauch sind, ausgelassen. Das System erkennt Ports, die derzeit im Gebrauch sind, und löst sie auf. Ferner bestimmt es die Portzuordnungen, um Portkonflikte zu vermeiden.Verwenden Sie diesen Parameter nicht zusammen mit den Parametern
-defaultPortsund-portsFile.Während der Profilerstellung verwendet der Befehl manageprofiles eine automatisch generierte Gruppe empfohlener Ports, wenn Sie den Parameter
-startingPort, den Parameter-defaultPortsoder den Parameter-portsFilenicht angeben. Die empfohlenen Portwerte können je nach Verfügbarkeit der Standardports von den Standardportwerten abweichen.Achtung: Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie die Schablone für verwaltete Profile verwenden. - Gibt den Verzeichnispfad der Schablonendateien im Installationsstammverzeichnis an. Das Verzeichnis profileTemplates enthält mehrere Verzeichnisse,
die den unterschiedlichen Profiltypen entsprechen und je nach installiertem Produkttyp variieren. Die Profilverzeichnisse sind die Pfade, die Sie mit der Option
-templatePathangeben. Sie können Profilschablonen außerhalb des Installationsstammverzeichnisses angeben, falls welche vorhanden sind.Sie können einen relativen Pfad für den Parameter
-templatePathangeben, wenn die Profilschablonen relativ zum Verzeichnis Stammverzeichnis_des_Anwendungsservers/profileTemplatessind. Andernfalls geben Sie den vollständig qualifizierten Schablonenpfad an. FDie verfügbaren Vorlagen sind unter Profilkonzepte beschrieben.
- Erweiterung ist die Möglichkeit, ein vorhandenes Profil mit einer Erweiterungsschablone zu ändern. Wenn Sie die Erweiterung eines erweiterten Profils rückgängig machen möchten, müssen Sie die Parameter
"-unaugment" und "-profileName" angeben. Wenn mehrere Erweiterungen mit "manageprofiles" durchgeführt wurden und
Sie nur diese beiden Parameter angeben, um eine Profilerweiterung rückgängig zu machen, wird zuerst die zuletzt durchgeführte
Erweiterungsaktion rückgängig gemacht.
Wenn Sie die Erweiterung eines bestimmten erweiterten Profils rückgängig machen möchten, geben Sie zusätzlich den Parameter "-ignoreStack" mit dem Parameter "-templatePath" an. Normalerweise machen Sie die Erweiterung eines bestimmten Profils nicht rückgängig, weil Sie sicherstellen müssen, dass keine Profilschablonenabhängigkeiten verletzt werden.
Wenn Sie den Parameter "-templatePath" verwenden, geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad für den Parameter an.
Lesen Sie auch die Informationen zum Parameter "augment".
- Macht die Erweiterung aller Profile rückgängig, die mit einer bestimmten Erweiterungsschablone erweitert wurden. Der Parameter "-templatePath" ist erforderlich, wenn der Parameter "-unaugmentAll" angegeben ist.
Wenn Sie den Parameter "-templatePath" verwenden, geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad für den Parameter an.
Geben Sie optional den Parameter "-unaugmentDependents" mit dem Parameter "-unaugmentAll" an, um die Erweiterung alle Profile rückgängig zu machen, die Voraussetzungen für das Profil sind, dessen Erweiterung rückgängig gemacht werden soll.
Anmerkung: Wenn Sie diesen Parameter verwenden und keine Profile mit den Profilvorlagen erweitert wurden, wird möglicherweise ein Fehler ausgegeben.Lesen Sie auch die Informationen zum Parameter "augment".
- Wird dieser Parameter angegeben, wird die Erweiterung aller erweiterten Profile aufgehoben gemacht, die Voraussetzungen für die Profile
sind, deren Erweiterung mit dem Parameter "-unaugmentAll" aufgehoben gemacht werden soll. Wird der Parameter nicht angegeben, wird die Erweiterung dieser Profile nicht aufgehoben.
Geben Sie den Parameter "-unaugmentDependents" mit dem Parameter "-unaugmentAll" an.
- Überprüft, ob alle in der Profilregistry aufgeführten Profile im Dateisystem vorhanden sind. Fehlende Profile werden aus der Registry entfernt. Gibt eine Liste der fehlenden Profile zurück, die aus der Registry gelöscht wurden.
- Prüfen sie die Ports, um sicherzustellen, dass sie nicht reserviert oder im Gebrauch sind. Mit Hilfe dieses Parameters können Sie Ports ermitteln, die nicht im Gebrauch sind. Wenn festgestellt wird, dass ein Port im Gebrauch ist, wird die Profilerstellung gestoppt und eine Fehlernachricht ausgegeben. Sie können diesen Parameter jederzeit in der Befehlszeile absetzen. Es wird empfohlen, diesen Parameter zusammen mit dem Parameter
-portsFilezu verwenden. - Überprüft, ob alle in der Profilregistry aufgeführten Profile im Dateisystem vorhanden sind. Gibt eine Liste der fehlenden Profile zurück.
- Gibt an, ob Web-Server-Definitionen definiert werden sollen. Die gültigen Werte sind
trueundfalse. Der Standardwert für diesen Parameter istfalse. - Der Hostname des Servers. Der Standardwert für diesen Parameter ist der ausgeschriebene Hostname der lokalen Maschine.
- Der Installationspfad des Web-Servers, lokal oder fern. Der Standardwert
für diesen Parameter ist vom Betriebssystem der lokalen Maschine und vom Wert des Parameters
webServerTypeabhängig. Beispiel: - Der Name des Web-Servers. Der Standardwert für diesen Parameter ist "webserver1".
- Das Betriebssystem, auf dem sich der Web-Server befindet. Die gültigen Werte sind windows, linux, solaris, aix, hpux, os390 und os400. Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter webServerType.
- Der Pfad der Plug-ins, die der Web-Server verwendet. Der Standardwert für diesen Parameter ist WAS_HOME/plugins.
- Gibt den Port an, über den auf den Web-Server zugegriffen wird. Der Standardwert für diesen Parameter ist 80.
- Der Typ des Web-Servers. Die gültigen Werte sind IHS, SUNJAVASYSTEM, IIS, DOMINO, APACHE und HTTPSERVER_ZOS. Verwenden Sie diesen Parameter zusammen mit dem Parameter webServerOS.
Der Typ des Eigneraccounts des für das Profil erstellten Windows-Dienstes. Die gültigen Werte sind "specifieduser" und "localsystem". Der Wert localsystem führt den Windows-Dienst unter dem lokalen Konto des Benutzers aus, der das Profil erstellt. Der Standardwert für diesen Parameter ist "localsystem".
Wenn der Wert "specifieduser" angegeben ist, ist der Parameter "winservicePassword" erforderlich. Der Parameter "winserviceUserName" verwendet standardmäßig den Benutzernamenswert der Umgebung, wenn kein Benutzername angegeben ist.
Der Wert kann true oder false sein. Geben Sie true an, um einen Windows-Dienst für den Serverprozess zu erstellen, der im Profil erstellt wird. Geben Sie false an, um den Windows-Dienst nicht zu erstellen. Der Standardwert für diesen Parameter ist
false.Wichtig: Mit einem angepassten Profil können Sie mit diesem Parameter keinen Windows-Dienst erstellen. Verwenden Sie stattdessen den Befehl WASService, um den Dienst gesondert zu erstellen.Geben Sie das Kennwort für den angegebenen Benutzer oder den lokalen Account an, der Eigner des Windows-Dienstes sein soll.
Gültige Werte für den Starttyp:
Weitere Informationen zu Windows-Diensten finden Sie im Artikel zum Befehl WASService .
Der Standardwert für diesen Parameter ist "automatic".
Geben Sie Ihre Benutzer-ID an, damit das Windows-Betriebssystem Sie als ID überprüfen kann, mit der ein Windows-Dienst erstellt werden kann. Ihre Benutzer-ID muss zur Administratorgruppe gehören und die folgenden erweiterten Benutzerberechtigungen besitzen:
Wichtig: Wenn Sie ein Profil mit einem Windows-Dienst mit einem angegebenen Benutzer und Kennwort erstellen und der Benutzer ein Domänenbenutzer ist, müssen Sie wie im folgenden Beispiel gezeigt einen doppelten Backslash verwenden:winServiceUserName=DOMAIN\\DOMAINUSER winServicePassword=DOMAINUSERPASSWORD
Einsatzszenario
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die richtige Syntax. Setzen Sie die in den folgenden Beispielen gezeigten Befehle in einer Zeile ab. Die Befehle in den Beispielen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit hier auf mehrere Zeilen verteilt.
Protokolle
Beispiel: Verwendung fortlaufender Standardportnummern ab einem bestimmten Ausgangspunkt
Der Befehl manageprofiles kann Portnummern basierend auf einem Anfangsportwert zuordnen. Mit dem Parameter -startingPort können Sie den Anfangsportwert über die Befehlszeile angeben. Der Befehl definiert fortlaufende Portnummern, die mit der Anfangsportnummer beginnen. Wenn ein Portwert in der Folge jedoch mit einer vorhandenen Portzuordnung in Konflikt steht, wird der nächste verfügbare Portwert verwendet.
Die Portnummern werden jedoch in beliebiger Reihenfolge zugeordnet. Welche Zuordnungen vorgenommen werden, ist nicht vorhersehbar.
Ports, die mit -startingPort 20002 erstellt werden, könnten wie im folgenden Beispiel zugeordnet werden:
WC_defaulthost=20002
WC_adminhost=20003
WC_defaulthost_secure=20004
WC_adminhost_secure=20005
BOOTSTRAP_ADDRESS=20006
SOAP_CONNECTOR_ADDRESS=20007
IPC_CONNECTOR_ADDRESS=20008
SAS_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=20009
CSIV2_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=20010
CSIV2_SSL_MUTUALAUTH_LISTENER_ADDRESS=20011
ORB_LISTENER_ADDRESS=20012
DCS_UNICAST_ADDRESS=20013
SIB_ENDPOINT_ADDRESS=20014
SIB_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=20015
SIB_MQ_ENDPOINT_ADDRESS=20016
SIB_MQ_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=20017
SIP_DEFAULTHOST=20018
SIP_DEFAULTHOST_SECURE=20019
Im folgenden Beispiel wird der Parameter startingPort des Befehls manageprofiles mit dem Inhalt aus dem vorherigen Beispiel verwendet, um Ports ab dem Anfangswert 20002 zu erstellen:
manageprofiles.bat -create
-profileName shasti
-profilePath G:\shasti\WebSphere
-templatePath G:\shasti\WebSphere\profileTemplates\default
-nodeName W2K03
-cellName W2K03_Cell01
-hostName planetnt
-startingPort 20002
app_server_root/bin/manageprofiles.sh -create
-profileName shasti
-profilePath app_server_root/profiles/shasti
-templatePath app_server_root/profileTemplates/default
-nodeName W2K03
-cellName W2K03_Cell01
-hostName planetnt
-startingPort 20002
Beispiel: Vordefinierte Portnummern verwenden
Der Befehl manageprofiles gibt Empfehlungen für die Anfangsportwerte, wenn Sie die Portwerte nicht explizit definieren. Stattdessen können Sie vordefinierte Portwerte verwenden.
-defaultPorts, -startingPort und
-portsFile nicht angegeben werden.| Profil | Dateipfad |
|---|---|
| Anwendungsserver | app_server_root/profileTemplates/default/actions/portsUpdate/portdef.props |
| Verwaltungsprofil für einen Verwaltungsagentenserver | app_server_root/profileTemplates/management/actions/portsUpdate/adminagent.portdef.props |
WC_defaulthost=39080
WC_adminhost=39060
WC_defaulthost_secure=39443
WC_adminhost_secure=39043
BOOTSTRAP_ADDRESS=32809
SOAP_CONNECTOR_ADDRESS=38880
IPC_CONNECTOR_ADDRESS=39633
SAS_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=39401
CSIV2_SSL_SERVERAUTH_LISTENER_ADDRESS=39403
CSIV2_SSL_MUTUALAUTH_LISTENER_ADDRESS=39402
ORB_LISTENER_ADDRESS=39100
DCS_UNICAST_ADDRESS=39353
SIB_ENDPOINT_ADDRESS=37276
SIB_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=37286
SIB_MQ_ENDPOINT_ADDRESS=35558
SIB_MQ_ENDPOINT_SECURE_ADDRESS=35578
SIP_DEFAULTHOST=35060
SIP_DEFAULTHOST_SECURE=35061
Nach der Ausführung des Befehls manageprofiles zum Erstellen Ihres Profils mit den von Ihnen definierten Portwerten wird eine Erfolgs- oder Misserfolgsnachricht ausgegeben.
Der Befehl manageprofiles erstellt eine Kopie der aktuellen Datei
portdefs.props im Verzeichnis Profilstammverzeichnis\properties.
Geben Sie einen der drei Portparameter (-startingPort, -defaultPorts oder
-portsFile) mit dem Befehl manageprofiles an. Die drei Parameter schließen sich gegenseitig aus.
![[AIX HP-UX Solaris]](../images/unix.gif)