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Asynchrone Integration als Entkopplungsverfahren

Sie können die asynchrone Integration als Entkopplungstechnik verwenden, damit die Systemsoftware „ Sterling™ Order Management “ nicht verfügbar ist, während externe Systeme weiterhin verfügbar sind.

Das gängigste Entkopplungsverfahren ist die Kommunikation mit asynchronen Nachrichten zwischen Geschäftsentitäten. Nehmen wir zum Beispiel die Notwendigkeit, Bestellungen, die in verschiedenen externen Systemen erstellt wurden, an die Systemsoftware „ Sterling Order Management “ zu senden. Diese Systeme könnten die Anfragen zur Auftragserstellung an die Systemsoftware „ Sterling Order Management “ senden:

  • Synchron mithilfe von Protokollen wie HTTP, Web-Services, EJB/RMI usw. oder
  • Asynchron mithilfe von Nachrichten.

Beide Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. Aus Sicht der Hochverfügbarkeit ermöglicht der lose gekoppelte asynchrone Ansatz, dass die Systemsoftware „ Sterling Order Management “ aufgrund eines geplanten oder ungeplanten Ausfalls nicht verfügbar ist, ohne dass dies Auswirkungen auf die externen Systeme hat. Die externen Systeme können die Auftragserstellungsanfragen in eine Warteschlange für Integrationsnachrichten stellen.

Im Gegensatz dazu muss bei synchroner Kommunikation die Systemsoftware „ Sterling Order Management “ verfügbar sein, damit das externe System die Anfrage erstellen kann. In dieser Architektur müssen die Verfügbarkeitsanforderungen der Systemsoftware „ Sterling Order Management “ die höchsten aller Verfügbarkeitsanforderungen aller eng verbundenen Systeme zusammen sein.

Dieses Szenario ist natürlich stark vereinfacht dargestellt, da andere synchrone Schnittstellen (wie Bestandssuchen oder Preisermittlung), von denen der Auftragserstellungsprozess abhängig ist, möglicherweise nicht berücksichtigt werden.