Um dynamische Umgebungen aus einem Cloud-System bereitzustellen, müssen Sie ein virtuelles Systemmuster erstellen, das die Inhalte der Umgebung angibt.
Vorbereitende Schritte
- Achten Sie darauf, dass Sie ein Benutzerkonto in der Cloud und die
Berechtigung haben, Muster für virtuelle Systeme zu erstellen.
Für diesen Cloudintegrationstyp werden die folgenden Cloudsysteme unterstützt:
- IBM® Cloud Orchestrator Version 2.4 oder höher
- IBM SmartCloud Orchestrator, Versionen 2.2 und 2.3
- IBM PureApplication System Version 1.0 oder höher
- IBM Workload Deployer Version 3.1.0.6 oder höher
Innerhalb dieser Cloudsysteme können Sie die virtuellen Ressourcen in Umgebungsprofilen oder in Cloudgruppen bereitstellen. Sie können auch die virtuellen Ressourcen zu IP-Gruppen zuweisen, aber nur, wenn Sie die Ressourcen zuerst einem Umgebungsprofil zuweisen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
Erstellen von Umgebungen. Sie können virtuelle Images auch mit nur einer virtuellen Netzkarte verwenden.
IBM UrbanCode Deploy unterstützt nicht die Auswahl von verschiedenen Versionen für virtuelle Ressourcen oder virtuelle Knoten, deren Multiplizität größer als 1 ist.
Wenn
Sie eine Verbindung zu OpenStack und OpenStack-basierten Clouds, SoftLayer, Amazon Elastic Compute Cloud,
VMware vCenter oder
Microsoft Azure herstellen
möchten, finden Sie Informationen dazu unter Connecting to clouds through the blueprint designer.
- Konfigurieren Sie das Cloudsystem wie unter
Configuring virtual system pattern-based clouds
beschrieben.
Informationen zu diesem Vorgang
Das Muster für virtuelle Systeme legt ein oder mehrere virtuelle Bilder
fest. Das Muster listet ferner die Scriptpakete auf, die auf die
virtuellen Images angewendet werden sollen. Diese Scripts führen Tasks
durch, beispielsweise das Öffnen der Firewall und Installieren des
IBM UrbanCode Deploy-Agenten.
Vorgehensweise
- Erstellen Sie auf der Webkonsole für den Cloudhost ein neues Muster für
virtuelle Systeme. Dieser Prozess ist je nach Cloudtyp unterschiedlich. Hinweise finden Sie
in der Dokumentation für Ihr Cloudsystem. Für
IBM Workload Deployer
klicken Sie beispielsweise auf
und dann auf die Schaltfläche Neu
.
- Geben Sie dem Muster einen Namen und klicken Sie auf
OK.
- Klicken Sie auf
Bearbeiten
.
- Suchen Sie in der Liste Teile mindestens ein
virtuelles Image für die Anwendung.
Anmerkung: Diese virtuellen Images müssen folgende Merkmale haben:
- Eine Java™-Installation
- Das Dekomprimierungsprogramm (unzip)
- Die JAVA_HOME-Systemvariablengruppe
Wenn das Image eine oder mehrere
dieser Voraussetzungen nicht aufweist, können Sie sie später mit
Scriptpaketen hinzufügen oder ein geeignetes Image auswählen.
Einschränkung: Für
IBM UrbanCode Deploy-Versionen
vor 6.0.1.4 darf das Image nicht mehr als eine Netzkarte haben. Ab
Version 6.0.1.4 kann das Image mehr als eine Netzkarte haben.
- Ziehen Sie eine oder mehr Kopien der Basisimages in den Editor. Beispiel: Die folgende Abbildung zeigt ein Muster, das zwei Images
enthält.
- Fügen Sie je nach den Anforderungen Ihres Cloudsystems den Knoten
Scriptpakete hinzu. Beispiel: Sie müssen beispielsweise die Firewall für die Images öffnen. Eventuell
müssen Sie auch Scriptpakete für die Einhaltung von
Sicherheitsbestimmungen oder Registrierungen ausführen. Wenn Sie ein
Scriptpaket hinzufügen möchten, suchen Sie es im
Mustereditor unter Scripts und
ziehen das Scriptpaket jeweils auf einen Knoten.
- Fügen Sie das
IBM UrbanCode Deploy-Agenten
installieren-Scriptpaket
jedem Knoten hinzu. Sie müssen die Parameter zu diesem Scriptpaket nicht angeben. Die Parameter werden nicht eingegeben, wenn Sie eine Umgebung mithilfe dieses Musters bereitstellen.
- Optional: Passen Sie das Muster an. Beispiel: Sie können die Kennwörter für die Images angeben, indem Sie auf
das Symbol Eigenschaften
oben auf jedem Image klicken. Je nach den von Ihnen verwendeten
Images können Sie in der Lage sein, den Arbeitsspeicher oder die
Verarbeitungsleistung der Images sowie andere Details über die
Images anzugeben.
- Klicken Sie auf Bearbeitung abschließen, um das
Muster zu speichern.
Nächste Schritte
Jetzt können Sie dieses Muster in eine Ressourcenvorlage importieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Importieren von Ressourcenvorlagen aus Clouds.